Sonntag, 14. Juni 2015

Outfit · 3 Gänge runter schalten und erstmal Luft holen


Momentan habe ich ziemlich viel zu tun. Oder besser gesagt, ich habe mir ziemlich viel zu tun gesucht. Die Hochzeit meiner Schwester steht nächsten Monat an und ich kümmere mich, neben allerlei anderer Verpflichtungen, um die Hochzeitszeitung. Das designen macht mir riesigen Spaß, aber neben meinem Job und aufgrund meines Perfektionismus, nimmst die Hochzeitszeitung ziemlich viel Zeit in Anspruch. Dann möchte ich mich gerne ehrenamtlich engagieren, in den Sportverein gehen und nebenbei noch alle anderen Sachen wie Freunde treffen, ausgehen, bloggen oder sonstige Termine wahrnehmen. Viel Zeit zum durchatmen bleibt da nicht, besonders wenn dann noch unvorhergesehene Dinge passieren ...

Natürlich läuft am Anfang immer alles super. Man ist voll motiviert alle Sachen zu schaffen und merkt gar nicht, wie sehr es an den Kräften zerrt. Doch gerade ist ein Moment wo ich bemerkt habe: Stop! Du musst mal 3 Gänge runter schalten und durchatmen! Ich habe es vor allem daran gemerkt, dass ich ziemlich hektisch geworden bin, immer alles auf einmal machen wollte und mir ständig Sachen runtergefallen sind, ich mich irgendwo gestoßen habe, weil alles immer schnell, schnell gehen sollte. Außerdem habe ich nachts nicht mehr wirklich gut geschlafen, ständig sind meine Gedanken um alles gekreist, was ich noch erledigen musste/wollte.

Nachdem ich gestern zum wiederholten Male etwas hab fallen lassen, meinem Mülle neben den Mülleimer geworfen habe und mein Kopf sich anfühlte, als würde er vor lauter Gedanken bald platzen, habe ich mir gesagt, dass ich etwas ändern muss. Ich erinnerte mich an einen Artikel, den ich vor einiger Zeit geschrieben habe: »Die Rastlosigkeit unserer Zeit oder auch die Kunst zur Ruhe zu kommen«. Dort habe ich genau das beschrieben, was mir jetzt wieder passiert ist. Warum schaffe ich es nicht zur Ruhe zu kommen? So schwer kann es doch nicht sein.

Als ersten Schritt, habe ich den Sportverein erstmal auf nächste Woche verschoben und um mein Ehrenamt möchte ich mich gerne kümmern, wenn ich mit der Hochzeitszeitung fertig bin. Eins nach dem anderen, gute Organisation und vor allem Ruhepausen! Das habe ich mir jetzt vorgenommen und allein schon der Entschluss, alles ruhiger anzugehen, hat mir eine große Last genommen. Ich hoffe sehr, dass ich mich bald wieder besser organisieren kann und nicht wieder in so einen Marathon verfalle. Wünscht mir Glück dabei.

Nun interessiert es mich natürlich auch, wie das bei euch aussieht? Schafft ihr es, alles unter einen Hut zu bringen ohne aus der Ruhe zu kommen? Oder gebt ihr auch immer Vollgas und merkt dann plötzlich, dass es nicht mehr geht? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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