Sonntag, 9. August 2015

Outfit · Es gibt keine »richtigen« Entscheidungen




Vor ein paar Wochen habe ich einen Artikel im Spiegel gelesen. Dabei ging es um Entscheidungen. Sinngemäß war die Botschaft dieses Artikels: »Es gibt keine „richtigen“ Entscheidungen. Ob wir eine Entscheidung für richtig halten, hängt immer von unserem aktuellen subjektiven Empfinden ab«. Der Artikel hat mich lange beschäftigt und ich habe darüber nachgedacht, warum uns viele Entscheidungen (besonders mir) so schwer fallen und ob es nicht wirklich einfacher ist, wenn man weiß, dass es keine „richtigen“ Entscheidungen gibt.

Wir treffen ja täglich sehr viele Entscheidungen. Was ziehe ich an? Was möchte ich essen? Wohin gehe ich? Was kaufe ich ein? Und noch viele mehr. Das sind natürlich kleine Entscheidungen über die wir nur bedingt nachdenken und sie sehr schnell treffen. Wir sind geübt darin, wir fühlen uns sicher. Wenn wir mal das falsche Marmeladenglas mitgenommen haben, ist das keine Entscheidung die uns fürs restliche Leben prägt. Wir kaufen beim nächsten Mal einfach ein anderes.

Anders verhält es sich bei großen oder auch langfristigen Entscheidungen. Wo möchte ich studieren? Welchen Job soll ich annehmen? Soll ich eine Wohnung kaufen oder ein Haus? Möchte ich Kinder? Jede Entscheidung führt uns auf einen anderen Weg in unseren Leben und immer wieder müssen wir uns entscheiden. Dabei sind Entscheidungen, die andere betreffen oder auch Verantwortung mit sich bringen besonders schwer. Über diese denkt man meistens am längsten nach und weiß am Ende gar nicht mehr was man tun soll.

Auch ich treffe gerade viele verschiedene und auch langfristige Entscheidungen und habe dabei gemerkt: Es steckt etwas Wahres in der Aussage vom oben genannten Artikel. Es gibt keine „richtigen“ Entscheidungen. Wir können jetzt eine Entscheidung treffen und sie für richtig halten, auch wenn wir daran denken was in naher Zukunft noch alles passieren könnte. Und da beginnt schon das Problem: Denn wir wissen gar nicht, was passieren wird. Deswegen wird unsere Entscheidung immer nur in diesen einem Moment richtig sein.

Aber das ist gut so. Denn wüssten wir, was alles in den nächsten Jahren passieren würde, würden wir wahrscheinlich gar keine Entscheidungen mehr treffen und ewig auf der Stelle treten. Es ist auch in Ordnung „falsche“ Entscheidungen zu treffen, einen Schritt zurück zu gehen, daraus zu lernen und dann noch mal von vorne zu beginnen.

Top von COS / ähnliches von the fifth label via Frontlineshop
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Kommentare:

  1. ach ja, da hast du sehr recht. ich hasse entscheidungen treffen weil ich immer alles richtig machen will...und blockiere mich dann eigtl nur selber! es gibt auch wenig entscheidungen, deren konsequenzen wirklich ireversibel sind oder fatal...
    und: dein outfit gefällt mir sehr : sommerlich, lässig und die schuhe find sogar ich als kein-birkenstock-fan sehr cool!

    www.once-in-paris.com

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  2. Absolut wahr! Es gibt keine richtigen Entscheidungen und den perfekten Zeitpunkt gibt es auch nicht! :)
    www.lovelysuitcase.de

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