Freitag, 2. Oktober 2015

Fashiontalk · Fair Trade Mode

1. Jacke von »iHeart« · 2. Bluse von »Jan 'n June« · 3. Jeans von »Kuyichi« · 4. Tasche von »Stella McCartney« · 5. Schuhe von »Hessnatur«





Vor einiger Zeit zeigte ich euch in einem Outfit »meinen neuen Mantel von Hessnatur«. Viele von euch teilten meine Begeisterung zu meiner neuen Errungenschaft und einige antworteten auf meine Frage, ob ihr gerne mehr über »Fair Trade Mode« erfahren möchtet, mit »Ja!«. Darüber habe ich mich sehr gefreut, weil mir das Thema inzwischen sehr wichtig geworden ist und ich mich viel damit beschäftige. Natürlich bin ich kein Experte, aber das Wissen, welches ich bereits angesammelt habe, möchte ich gerne mit euch teilen. Und vielleicht gibt es ja auch unter euch Speziallisten zu diesen Thema. Wenn ja, dann immer her mit den Fakten. Ich würde mich freuen, noch mehr über dieses Fair Trade Mode zu lernen.

Was heißt Fair Trade eigentlich?

Aber fangen wir von vorne an und klären erstmal was »Fair Trade« eigentlich bedeutet. Der Betriff kommt, wie ihr euch sicher denken könnt, aus dem »Englischen und steht für einen fairen, kontrollierten Handel der die Existenz der Erzeuger von Rohstoffen und gehandelten Produkten sichert« (1). Aber was heißt das genau? Im Grunde genommen, dass wirklich alles, von den Rohstoffen bis hin zum Endprodukt unter menschenwürdigen Bedingungen verarbeitet und entlohnt wird. Dazu gibt es bestimmte Mindestpreise, die für die einzelnen Güter festgelegt werden, um zu garantieren, dass niemand am Ende der Produktionskette hinten runter fällt. Außerdem müssen die Produzenten weltweite Qualitäts-, Umwelt- und Sozialstandards sichern und langfristige Partnerschaften zu den Exportländern anstreben. Werden all diese Bedingungen erfüllt, erhalten die Güter ein entsprechendes Gütesiegel.

Und was hat das jetzt mit Mode zu tun?

In den letzten Jahren, gab es in Bezug auf »Fair Trade« auch einen sehr großen Wandel in der Modeindustrie. Design und niedrige Preise stehen nicht mehr im Vordergrund, denn das Bewusstsein für Umwelt und Soziales hat sich geändert. Die Menschen haben sich geändert oder besser gesagt, stecken wir alle gerade mitten in einem Wandel. Viele denken um und wollen nicht mehr Kleidung tragen für die andere Menschen »leiden« müssen. In unserer Welt dient Kleidung als Statussymbol. Und wer möchte sich schon gerne mit etwas schmücken, was unter niedrigsten Bedingungen hergestellt wurde? »In der Modewelt hat sich der Begriff „Fair Trade“ zu einem Synonym für edle Textilien mit hochwertiger Qualität und sozial-ökologischem Anspruch entwickelt« (2). Und das ist ein Trend, den ich gerne unterstütze, in der Hoffnung, dass sich noch mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen und es nicht bei einem »Trend« bleibt, sondern eine Bewusste Entscheidung.

Aber ist Fair Trade Mode nicht voll Öko?

Ja, Fair Trade ist Öko. Das ist ja der Sinn der Sache. Aber das heißt nicht, dass die Kleidung auch danach aussieht. Ganz im Gegenteil. Während vor ein paar Jahren, eben genau das noch der Fall war, hat sich inzwischen viel getan. Die sogenannten »Öko Marken« sind mit der Zeit und den Trends gegangen und haben sich ziemlich gemacht. Bekannteste Vorreiterin unter den Topdesignern ist natürlich immer noch Stella McCartney. Bisher das einzige Luxuslabel in diesem Bereich. Natürlich kann sich diese Kleidung nicht jeder leisten, aber inzwischen gibt es viele neue und trendige Marken, die Fair Trade Mode bezahlbar machen und somit einen weiteren Grund revidieren, diese nicht zu kaufen.

Erkennen könnt ihr Fair Trade Marken, wie schon oben erwähnt, an einem Gütesiegel. »Neben dem Fairtrade-Siegel sind außerdem die Qualitätszeichen „Naturtextil-IVN zertifiziert“ und „Naturtextil-IVN zertifiziert BEST“, „Öko-Tex Standard“, G.O.T.S. („Global Organic Textile Standard“) und „Korrektes Leder“ vertrauenswürdig und bekannt« (3). Kleidung mit diesen Siegeln, könnt ihr also guten Gewissens kaufen. Außerdem kann ich euch die Seite »Future Fashion Guide« empfehlen. Hier findet ihr jede Menge Fair Trade Lables und könnt euch einfach mal durchklicken.

Lohnt sich ein Blick?

Auf jeden Fall. Ich habe mich bereits durch etliche Seiten geklickt und dabei einige richtig coole Marken kennengelernt. Aus meinen liebsten Fair Trade Labels habe ich oben einen Look für euch zusammengestellt. Ich hoffe, er gefällt euch genauso gut wie mir. Wenn ihr mehr über Fair Trade Labels erfahren möchtet, kann sie euch meine liebsten gerne noch mal genauer vorstellen. Lasst es mich doch einfach in den Kommentaren wissen.

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(1),(2),(3): http://www.fairtradekleidung.org

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